Trockene Augen nach einer Lasik-Behandlung
November 25th, 2009 by ilasik-magazin.de
Lasik steht für “laser in situ keratomileusis”. Es ist eine ambulante Operationsmethode, die sowohl Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und Hornhautverkrümmungen bis zu einer gewissen Schädigung behandelt kann. Bei dieser Operationsmethode wird in örtlicher Betäubung die oberste Schicht des Auges wird kreisförmig mit einem Messer aufgeschnitten und zurückgeklappt. Danach wird mit einem Laser Hornhautgewebe abgetragen. Anschließend wird der so genannte Flap wieder zurückgeklappt. Nach wenigen Tagen ist alles wieder gut zusammengewachsen.
Viele Patienten leiden in den ersten paar Wochen nach diesem Eingriff an trockenen Augen. Das führt zu einem Sandkorn- oder auch Fremdkörpergefühl, und kann auch Schwankungen der Sehschärfe verursachen. Grund für dieses Leiden ist eine Störung des Tränenfilms. Der Tränenfilm hat eine wässrige, eine eiweißhaltige, und eine fetthaltige Komponente. Sobald das Verhältnis der Komponenten zueinander gestört ist, kommt es zu den Beschwerden. Die Tränenflüssigkeit „schmiert“ nicht mehr richtig und die Stabilität des Films ist gestört. Verschiedene Studien haben gezeigt, das nach einer Lasik häufig der Fettgehalt verringert ist. Bei den meisten Patienten kommt es zu einer Besserung, sobald wieder Nervenfasern in die Hornhaut gewachsen sind.
Bei den meisten der Patienten ist das Problem mit künstlicher Tränenflüssigkeit, oder auch vorübergehend Augensalbe, in den Griff zu bekommen. Zudem zeigt sich die Verwendung von Augensprays, die auf das geschlossene Augenlid aufgebracht werden, sehr erfolgreich. Einige Patienten leiden jedoch langfristig an so genannten trockene Augen. Hier kann man vorübergehend oder auch dauerhaft Tränenpünktchenpröpfchen (sogenannte plugs) einsetzen. In extremen Fällen der Augenarzt durch eine Elektrokauterisation die Tränenpünktchen dauerhaft verschließen.
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