Weitsichtigkeit lasern
Juni 25th, 2009 by ilasik-magazin.de
Zu den unterdessen gängigen operativen Eingriffen bei der Korrektur der Weitsichtigkeit gehört die Laserbehandlung. Sie wird von Augenärzten durchgeführt, die sich auf refraktive Chirurgie spezialisiert haben und muss gemäß einer Anordnung des Bundessozialgerichtes von Kassenpatienten in der Regel selbst finanziert werden. In seltenen Fällen wird der Eingriff – je nach Versicherungsvertrag – von manchen Privatkassen übernommen.
Ziel der Operation ist eine Erhöhung der Brechkraft des Auges. Hierzu werden im Rahmen des so genannten Lasik-Verfahrens zunächst die Augen durch lokal wirkende Tropfen betäubt. Anschließend wird die Hornhautlamelle so präpariert, dass sie zurückgeklappt werden kann. Nun trägt der Laser kleinste Mengen des Gewebes ab und korrigiert so die Weitsichtigkeit. Abschließend lässt sich die Lamelle in die ursprüngliche Position verbringen und wächst dort von selbst wieder an. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und wird ambulant durchgeführt. Bereits am nächsten Tag soll die Sehfähigkeit vollständig gegeben sein. Nach etwa drei Tagen kann wieder regulär gearbeitet werden.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehört eine Trockenheit der Augen, die meist nach einigen Wochen und der währenddessen regelmäßigen Einnahme befeuchtender Augentropfen (”künstliche Tränen”) wieder abklingt. Darüber hinaus werden prophylaktisch antibiotische Tropfen verordnet, um eine Entzündung zu vermeiden. Eine Laserbehandlung kommt bei Weitsichtigkeit nur bis zu maximal +5 Dioptrien in Frage. Bei höheren Werten gehört das Einsetzen einer intraokularen Linse zu den häufigsten Verfahren.
Laserbehandlungen werden an Augenlaserzentren durchgeführt. Bei der Auswahl ist es wichtig, auf das Vorhandensein eines TÜV-Siegels zu achten, um größtmögliche Sicherheit und die Einhaltung von Qualitätsstandards zu gewährleisten. Auch sollte darauf geachtet werden, dass der Arzt langjährige Erfahrung und entsprechende Routine im gewählten Eingriff vorweisen kann. Eine ausführliche Beratung vorab kann darüber hinaus klären, welche Ergebnisse individuell erwartet werden können und auch, ob eine Behandlung generell in Frage kommt. Zu den wesentlichen Voraussetzungen für die Behandlung der Weitsichtigkeit gehört einerseits eine ausreichende Dicke der Hornhaut, sowie andererseits eine Stabilität der vorhandenen Fehlsichtigkeit ohne größere Schwankungen in den Jahren vor dem geplanten Eingriff.
Zu den bekanntesten Augenlaserzentren mit TÜV-Siegel gehören unter anderem die Euro-Eyes-Gruppe, sowie Optical Express und Care Vision. Alle Institute verfügen über Behandlungsmöglichkeiten in mehren Städten Deutschlands, so dass ein Zentrum nahe des eigenen Wohnortes problemlos zu finden sein sollte.
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